Hello, world? Was wir (bisher) über die Informatik-Community im Fediverse gelernt haben
12.09, 15:30–16:00 (Europe/Berlin), c-base mainhall
Sprache: Deutsch

Die Gesellschaft für Informatik hat seit 2022 einen Auftritt im Fediverse. Die Zahl der Followerinnen steigt mittlerweile – langsam aber stetig. Dabei war die Redaktion zwischendurch kurz davor, den Kanal wieder aufzugeben. In unserem Vortrag scrollen wir bis ganz nach hinten, zeigen euch Flops, Überraschungen und einige Tricks, die uns geholfen haben, die richtigen Menschen, insbesondere auch FLINTA, für unsere Themen zu erreichen.


Twitter/X war lange der stärkste Kanal der Gesellschaft für Informatik. Auch wenn er irgendwann ein No-Brainer war: Der Wechsel ins Fediverse hat zu Diskussionen geführt – und sehr schnell zu der Erkenntnis, dass hier eine neue Strategie her muss. Die Redaktion hat zusammen mit den Fachkolleginnen viel ausprobiert, sich hin und wieder ins Fettnäpfchen gesetzt und langsam aber sicher eine Community aufgebaut, die uns unterstützt, aber auch genau im Blick hat. Im Vortrag stellen wir gute und schlechte Praxisbeispiele vor, aus denen wir besonders viel gelernt haben: Welche Themen und Formate funktionieren auf der Plattform? Welche besonderen Bedürfnisse hat die Community? Was aktiviert sie, was schreckt sie ab? Und wie bekommen wir mehr Stimmen von FLINTA in die Diskussionen? Diese Beispiele wollen wir gern mit dem Publikum spiegeln, über weitere Strategien diskutieren und uns Feedback zu unseren nächsten geplanten Schritten einholen (Stichwort Peertube).

Network heißt für mich mit Menschen reden, und IT ist für mich entweder Computer oder LARP-Con.
Ich bin Vorstandsmitglied bei Anoxinon e.V. und arbeite bei der Gesellschaft für Informatik e.V.
Privat und beruflich versuche ich, die Welt jeden Tag ein bisschen weniger unsicher zu machen: für dich, mich, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.

Alexandra ist zusammen mit ihrem Team für die Kommunikation der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) zuständig. Als Netzwerk von Informatiker*innen setzt sich die GI für eine Digitalisierung ein, die für alle funktioniert.